Herzensmusik 1.0

Grosses Thema, wo beginnt man? Vielleicht einfach das Vorstellen der langjährigen Herzensbands.(ja da differenziere ich!)

Aber kurz, ganz kurz woher die extrem grosse Liebe für Musik herkommt. Mein Vater ist selbst ein ganz grosser Konzertgänger und Festivalliebhaber. Mit ihm durfte ich die ersten Konzerte und das erste Festival erleben.  Ich wuchs mit U2 und Depeche Mode auf, verstand lange den Hype um Radiomusik nicht. Nun ja, für kurze Zeit verlor mich mein Vater dann doch an die Radiomusik, doch ich kehrte zurück! (Mein erstes Konzert: Pussy Cat Dolls mit Vorband Rihanna. Vorband RIHANNA!!! Bitte alle einmal laut klatschen!) So jetzt aber die Bands:

MUSE – Ach die langjährigste Liebe. Die Liebe entstand, nachdem mein Vater und mein Bruder ein Konzert von ihnen besuchten und mich von einer Feier bei Freunden abholten und ich das erste mal Starlight hörte. „I’ll never let you go. If you promise not to fade away. Never fade away“ Passte zu meinem 15jährigen Ich wie die Faust aufs Auge. Und dann ging es los. Jedes Album rauf und runter gehört. Vor dem Fernsehen platziert und die closing ceremony bei den olympics 12′ in London geschaut und zum ersten Mal Survival gehört. Tränchen liefen mir die Wangen runter, die Gänsehaut zierte meinen ganzen Körper. Ach MUSE, auch Drones ist ein super Album, danke für diese Kompositionen.

Kraftklub die meist gesehene Band (sieben mal, für die hardcore Groupies nicht gar so viel), ganz ganz grosse Liebe. Vielleicht denken jetzt einige „Dhaa, auch das Meermädchen ist ein Kraftklub Groupie und zieht mit dem Hype mit“, ist schon möglich. Natürlich Kraftklub ist schon lange kein Geheimtipp mehr, aber Kraftklub war für mich das Tor zur deutschen Musik. Neben den wunderbaren Texten und den unglaublichen Performances haben sie mir die deutschsprachige Musik nahe gebracht. Und nicht nur Rock/Indie usw. auch Rap und HipHop. Danke Kraftklub! Absolutes Lieblingslied: Eure Mädchen

Placebo – das melancholische Ich. Ach ich LIEBE Placebo. (Vielleicht denken jetzt einige ich gehe inflationär mit dem Wort „Liebe“ um. Schon möglich, vor allem wenn es um Musik geht, habe ganz viele grosse Liebe in der Musik!) Es fing mit Battle for the sun an. Diese musikalische Komposition lässt mich in eine andere Welt verschwinden. Und so folgten viele traurige, herzschmerz Lieder durch Placebo. Jedes Lied verbinde ich mit einem traurigen, wütendem Moment in meinem Leben. Und ich weiss genau, welches Lied ich hören muss um die gewisse Gemütsstimmung zu erreichen. Song to say goodbye, Meds, Because I want you too, Infra-Red, Bosco usw. auch das neue Album lässt mich Schnappatmen und Schmerz verarbeiten.

Red Hot Chilli Peppers – Muss man das erklären? Ich glaube nicht. Ein Gute-Laune-Garant und trotzdem sind ein paar schwere-Zeiten-Lieder dabei. Hard to concentrate bleibt ein all time favorite. RHCP live zu sehen ist ein Träumchen. Die Präsenz von Anthony Kiedis auf der Bühne: WOW. Diese Band ist für mich auch ein bisschen eine Familienband, denn schon oft wurde aus dem Konzert-Besuch ein Familienevent. Es ist halt schön mit den Liebsten eine Herzensband zu geniessen!

Die Toten Hosen – Natürlich, darf nicht fehlen. Ja es war Kraftklub, die mir die deutschsprachige Musik zeigte, aber die Toten Hosen sind schon lange in meinem Herzen. Das erste Lied, welches ich auswendig konnte war Böser Wolf, als Kind nie ganz verstanden um was es geht und später genau wegen der Raffinesse so geliebt. Strom ist mein „ich-bin-wirklich-angepisst-und-muss-autofahren“-Lied. Ist möglich, dass man mich ausserhalb des Autos noch schreien hört. Campino, was soll ich sagen. Du hast mich erneut von dir überzeugt, als ich beim spontan 100-Mann-Konzert in Zürich dabei sein durfte und dich von den Boxen-schwingend-in-die-Menge-springend sehen durfte. Da springt das Konzertherz!

Nun, ich habe mich auf fünf langjährige Herzensbands festgelegt. Könnte aber locker noch mehr aufzählen, ist schon schwierig.

Fühlt euch umarmt,

euer Meermädchen.